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Anforderung, Ausstattung

Räumliche und funktionale Anforderungen

(Auszüge aus der SWA-Handblattsammlung)  

 

Eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz ist in erster Linie ein Ort des Wohnens und Lebens.
Hieran orientieren sich Lage, Grundriss und Ausstattung der Wohnung. Die Tatsache, dass dort auch Altenpflege im klassischen Sinne geleistet wird (Grundpflege, Inkontinenzbewältigung, Behandlungspflege etc.) ist zwar nicht ohne Bedeutung, muss sich aber immer dem Wohnprinzip unterordnen.

 

 

Ausstattung und Gestaltung der Gemeinschaftsräume

... sie sollte sich in erster Linie an zwei Prämissen orientieren: Normalität und Funktionalität. Normalität bedeutet, die Wohnung weitgehend so auszustatten, wie es die alten Menschen auch selbst tun würden. Das heißt, es darf auch der röhrende Hirsch über dem Sofa sein.

 

Bei der Möblierung der Gemeinschaftsräume ist auf stabile, kippsichere Stühle und Tische Wert zu legen. Stühle sollten möglichst Armlehnen haben.

 

Bei der Auswahl von Designs (Teppichboden, Tichdecken etc.) muss man bedenken, dass sehr bunte und unruhige Muster bei manchen Menschen mit Demenz Irritationen und Unbehagen auslösen können.

 

Grundsätzlilch müssen die Wohräume einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz natürlich barrierefrei zugänglich sein.

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Der Vermieter

Hausrecht

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Lesen Sie auch das Infoblatt Nr. 29 der Pflegestützpunkte Berlin zum Thema Wohngemeinschaften